Chen Kaige

chinesischer Filmregisseur; einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Chinesischen Films; Filme u. a.: "Gelbes Land", "König der Kinder", "Lebewohl, meine Konkubine", "Der Kaiser und sein Attentäter", "Xiaos Weg", "Forever Enthralled", "The Battle of Lake Changjin"

* 12. August 1952 Peking (heute Beijing)

Herkunft

Chen Kaige wurde am 12. Aug. 1952 in Beijing geboren. Sein Vater, Chen Huaika (n. a. A. Huaiai), war in den 50er und 60er Jahren ein namhafter Filmregisseur der Volksrepublik China. Seine Mutter Liu Yan Chi war Drehbuch-Lektorin und -Redakteurin beim Beijing Film Studio, für das auch sein Vater gearbeitet hatte.

Ausbildung

Nach Abschluss der Schule ließ sich C. für die Idee der Kulturrevolution (1966-1976) begeistern, einer politisch-ideologischen Kampagne in China, die gegen Denk- und Lebensweisen traditioneller Prägung und deren Vertreter gerichtet war. Er schloss sich Mao Tse-tungs Rotgardisten bei ihrem Feldzug gegen das bürgerlich-reaktionäre Denken an. Dazu gehörte auch, dass der 15-jährige C. seinen Vater öffentlich denunzierte. Dieses Erlebnis verarbeitete er später zur Schlüsselszene in seinem Film "Lebewohl, meine Konkubine" (1992). "Mein Vater hat mir vergeben, aber ich selbst kann mir nicht vergeben", ...